Verfasst von: Wolfgang | 7. April 2009

Carloforte (Sardinien) nach Mao (Mahon), Menorca

CIMG4366Gestern nacht haben wir endlich die Balearen erreicht. Und das in der Rekordzeit von …, na ratet mal… 64 Stunden. Das macht bei einer Distanz von ca. 200 Meilen ja doch mehr als 3 Knoten, aber weniger als 4… . Warum so eilig?, so dachten der Wind und auch unser Motor. Der naemlich wollte mitten auf See bei verstopften Filtern nicht mehr laufen. Scheinbar haben wir „Dreck-Diesel“ bekommen oder was weiss ich… . 9 Stunden lang haben wir rumgeschraubt und die rettende Idee von Ilonka war,  den alten Filter gegen – man hoere und staune – den noch an Bord befindlichen, neuen Ersatz-(Oel!)-Filter zu tauschen. Wir tauschten den verstopften Treibstofffilter gegen den nicht dazu vorgesehenen Oelfilter und ja, das funktionierte einigermassen. Volle Leistung brachte die Maschine naemlich immer noch nicht. Aber immerhin besser, als in der Flaute auf Wunder zu hoffen war das. Dass der Autopilot auch nicht mehr wollte, ist fast schon nebensaechlich, in anbetracht dem fuer die zweite Haelfte der Tour einsetzenden Suedostwind, der uns bis in den Hafen von Mahon geschoben hat. Traumsegeln! Ja, es ist also geschafft und wir sind echt super Happy, eine neue Gastlandflagge (seit Februar die Dritte) unter der Steuerbordsaling zu fuehren.

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Responses

  1. Hej Aura, hier Lucca!
    Herzlichen Glückwunsch! Wir sind froh das Ihr endlich am Ziel seid. Offenbar habt Ihr auch das mit der spanischen Gastlandflagge hingekriegt (Wie sah die nochmal aus???) 😉

    Bravo Lonki! Das mit dem Ölfilter klingt ziemlich schräg! Aber es zeigt sich mal wieder das technische Intuition mindestens genauso viel wert ist wie ein Maschinenbaustudium. Intelligenz ist halt das Werkzeug was ein Mensch anwendet wenn er nicht mehr weiter weiss.
    Hier macht sich der Fühling breit. Tolles Osterwetter und wir sind mit dem Hühnerhaus voll im Endspurt. Habe seit einer Woche Urlaub und wir rackern seitdem jeden Tag zehn Sunden um die Sache endlich hinter uns zu bringen.
    Lucca kommt da leider zu kurz. Dennoch: in zwei Wochen geht sie ins Wasser und auch hier steht uns noch ein Gewaltprogramm bevor.
    Wir hoffen das Ihr bald wieder einen gescheiten Rechner habt und wir wieder ’ne Skype Party feiern können.
    Bis bald:-)
    Andreas, Gitta, Oskar & Lenin

  2. Herzliche Wünschglücke zur gelungenen Überfahrt, auch wenn es Reparaturen gab.
    Wir liegen heute hier in Bozburun mit unseren Leuten fest – SE-Sturm in der Ansage, soll aber in der Nachtabflauen, so dass wir morgen weiterkönnen. Danach gehen wir in Orhaniye aus dem Wasser. Euch alles Gute, viel Erfolg mit euren Plänen, bleibt in Kontakt!


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