Verfasst von: Wolfgang | 10. März 2009

Reggio di Calabria – Milazzo (N-Seite Sizilien)

CIMG4215Am Montag den9. Maerz endlich konnten wir den „aetz-schwell-haesslich-Hafen“ von Reggio verlassen. Nach 5 Tagen staendigem Abhoeren von „Gale-Warnings“ in allen italienischen Gewaessern, war wenigesten fuer das Sued-Tyrennische Meer nur frischer Wind aus Westen angesagt. Es war schon klar, dass es mal wieder eine „Gegenan-Fahrt“ wird. Was wir dabei nicht genuegend beachteten war der Umstand, dass die ersten 20 Meilen an der Nordseite von Sizilien auf recht flachen Gewaessern verlaufen wuerden. Wir wollten eigentlich auf dieser Tagesetappe nach Portorosa kommen. Als uns gegen 14:00 Uhr ein ungewoehnlicher Brecher auf die Seite geworfen hatte, haben wir uns dann nach Milazzo verdrueckt. Der weit nach Norden reichende Istmus von Milazzo hat dann auch bald fuer Ruhe auf See gesorgt, waehrend der Westwind schon mit 6 Bft. (stellenweise mehr) gegen unsere Kurslinie geblasen hat. Irgendwie nimmt man das alles schon mit einer gewissen „Gewohnheit“ – staendig gegen Wind und Wellen fahren zu muessen. In Milazzo stehen wir am Schwimmponton eines Segelclubs, etwa 1 Meile noerdlich vom grossen Industriehafen, indem auch eine Marina ist. Wie wir hoerten, zahlt man in der Marina Nettuno von Milazzo Euro 65,-. Als wir in dem nach Osten vollkommen offenen Segelclub nach dem Preis fragten, konnten wir immerhin die Anfangs Euro 40,- auf 30,- runterhandeln. Wenn uns irgendwann, irgendjemand die Geschichte vom teuren Kroatien aufbinden will, dann schicken wir ihn sofort nach Sizilien!  Ansonsten sind wir alle wohlauf und wir motivieren uns mehrmals taeglich bezueglich den zwei grossen Spruengen nach Sardinien (derzeit Sturm W8) und auf die Balearen (dort flaut der NW9 gerade ab). Ist doch toll, das Mittelmeer im Februar/Maerz – grins.

Seemeilen: 33

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Responses

  1. Bitte nicht besserwisserisch: Wenn ihr eine ruhige Wetterlage habt, versucht, nach Carloforte, San Pietro, zu kommen. SW-Sardinien, dort liegt man ruhig, evtl. noch kostenlos an der Pier, nicht in der Marina, der Absprung dann nach den Balearen, Mahon, Menorca, nicht allzuweit – bei guter Wetterlage. Wir grüssen euch, sind mit euch, drücken euch die Daumen.


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