Verfasst von: Wolfgang | 2. März 2009

Crotone – Roccella Ionica

CIMG4174Am 28.02. um 4:00 morgens haben wir Crotone mit Kurs auf Roccella Ionica verlassen. Etwas nervoes geht man in den Golf von Squilla, da der italienische Hafenfuehrer (mit dem wir seit Leuca navigieren) diesen als beruechtigtes Starkwindrevier  benennt. Der Wind war nicht stark, allerdings schien uns, dass diese Gegend schon mehr unter dem Einfluss der Winde aus dem Tyrenischen Meer steht. Jedenfalls hatten wir die fuer dort benannten Winde und nicht den fuer das Nord-Ionische. Egal, er war nicht stark und wir motorten gegenan, da wir keine Lust hatten, wegen aufkreuzen die doppelte Strecke zu machen. Roccella Ionica wurde uns noch in Leuca waermstens empfohlen. Um 16:00 standen wir vor dem Hafen. Und es handelt sich hier wirklich um eine recht moderne Marina. Erstmals scheinen wir wieder in einem Hafen zu sein, wo Tiden oder Wasserschwankungen erheblich sein koennen. Statt der gewohnten Murings finden wir hier Schwimmstege mit Boxen an Dalben. Was mit absoluter Vorsicht zu geniessen ist, sind die Wassertiefen an der Hafeneinfahrt. Wer hier nicht ortskundig ist (oder haargenau den Anweisungen in den Pilots befolgt), kann das Pech haben und auf Grund gehen. Auch wir hatten kurzzeitig auf sandigem Boden Grundberuehrung. Was seit Leuca angenehm auffaellig ist, sind die wirklich sehr freundlichen Leute. Auch wenn kaum jemand hier unten Englisch spricht, klappt die Kommunikation mit Haenden und Fuessen sehr gut. Der Hafen ist etwas abseits vom Ort mit imposanter Burgruine. Zu Fuss geht man etwas 40 Minuten an toll angelegter, mit Palmen gesaeumter Promenade in den Ort. Man faehrt uns in den Ort, um Dieselkanister aufzufuellen (keine Tanke im Hafen!) und wir werden da noch auf einen Kaffee eingeladen oder wir werden per Moped und Auto zum Internetpoint gebracht. Zur Zeit warten wir ab, dass sich das Meer beruhigt. Schon bei schwacher See bildet sich eine Grundsee, die ein Verlassen des Hafens riskant macht.   CIMG4177

Seemeilen: 70

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Responses

  1. Also ist die Einfahrt zu Rocella entgegen anderslautender Aussage immer noch nicht asugebaggert! Demzufolge gilt also nach wie vor „Auf das Wrack am Strand zuhalten, dann scharf abbiegen und eher backbords als mittig einfahren.“ Gibt es die Meter-Pizza noch, die wir dort genossen, bevor wir nach Kephallinia ablegten? Fair winds, smooth seas und gute Etmale wünschen wir euch auf eurem weiteren Wege.

  2. JA! So wie beschrieben ist die Einfahrt – scheinbar also unveraendert. Das Wrack allerdings ist kaum mehr zu sehen. Auch die Meter-Pizza scheint die gleiche zu sein. Diese allerdings ist laengst nicht so gut, wie jene in Leuca direkt am Ausgang der Marina.


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