Verfasst von: Wolfgang | 12. Januar 2009

Zwischen Zukunft und Vergangenheit

Jetzt ist das neue Jahr schon wieder 12 Tage alt. In diesen Tagen haben wir unseren Blog etwas „aufgeräumt“ und „aufgepeppt“. So findet man auf unserer Karte zu den Besuchten Orten jetzt auch jeweils kleine Fotos. Da kramt man  in alten Fotos, wobei schöne Erinnerungen aufkommen.

Wie schön war doch zum Beispiel unsere ausgiebige Route an der aura_apr_09Kroatischen Küste.

ar_pic101 Oder, wie aufregend war doch der Tornado, der so heftig über die  Bucht von Telascia in den Kornaten fegte.

Wie nett war es doch, dort vom schwimmenden „Supermarkt“ Gemüse und Wein aus Omasetap_11_9 ar_pic03Garten zu bekommen. Was hatten wir für einen Spass, mit unseren Freunden und ja, was für gute Freundschaften sind während unserer Reise entstanden. etap_12_9Oder „Weißt Du noch, unser Saisonjob bei einer Wassersportstation auf der Kykladeninsel Ios?“  Und ja, vielleicht der schönste Hafen im Mittelmeer ist der von Simi etwas nordwestlich von Rhodos. Ach, was für etap_13_161wunderschöne Orte mit einem Schiff angelaufen werden können. Ja, die Möglichkeit einer ausgiebigen Segelreise ist wirklich ein Geschenk, ein Schatz an Erfahrungen, den man da bekommt, Erlebnisse, unvergesslich. Wer so etwas  gemacht hat, möchte sich immer waura_apr_04ieder gerne zurückbesinnen. Zwischen Zukunft und Vergangenheit liegt die Gegenwart. Jetzt liegt Aura sicher in einer Marina und wir genießen den Luxus, eines Landstromanschlußes, mit dem wir unser schwimmendes Zuhause auf wohlige 24 Grad Raumtemperatur beheizen können. Denn auch im Mittelmeer ist es  Winter und gerade nachts erreicht das Thermometer kaum etap_6_17mehr, als 5 Grad Celsius. Der Alltag ist in dieser Zeit ähnlich dem „bürgerlichen“. Man pflegt das Schiff, kocht, geht einkaufen und bummelt auch schon maletap_6_12 durch die Stadt. Für den heimatlosen, jenem ohne Briefkasten ist das Internet ein wichtiges Medium. Die ganze Korrespondenz findet  per E-Mail statt – wir erhalten Anfragen zum Kojenchartern, informieren Interessenten und pflegen entsprechend aura_apr_01unseren Blog. Pläne gehören der Zukunft, welche mit jedem Bruchteil einer Sekunde in die Gegenwart rutscht. Schon bald geht es in Richtung Mallorca, wo wir ab März sein wollen. In den nächsten Tagen werden Seekarten wieder auf dem Tisch liegen, Kurse abgesteckt, Infos zu Häfen und Buchten eingeholt. Eine gewisse Spannung hat das immer wieder, wenn es  hinaus auf´s  Meer geht. Über 600 Meilen warten da auf uns – und zwei neue Ziele: Italien und Spanien.

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Responses

  1. Das alte Jahr hinter sich, liegen die Seekarten in unmittelbarer Nähe und 600 Meilen vor einen. So kann man doch ganz gut dazwischen stehen, auch Gegenwart genannt. Ist manchmal ganz gut so ein Stromanschluss und den Hauch der Zivilisation zu spüren, wenn man in eine warme trockene Kajüte kommt und die Katze zufrieden sich ins Pfoedchen schnurrt. Doch sollte man sich nie zu sehr vom „Luxus der Zivilisation“ einlullen lassen. Also Leinen los!!!!
    Dann wünsche ich Euch eine gute Zeit beim erklimmen der schäumenden Berge und beim durchqueren der Täler. Viel Spass,
    Ihr werdet das Schiff schon schaukeln.
    Man hoert sich.

    Chango


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