Verfasst von: Wolfgang | 23. Mai 2012

Verkauft/Sold

Aura ist verkauft – die Yacht tummelt sich nunmehr mit den neuen Eignern auf dem Atlantik… .

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Verfasst von: Wolfgang | 23. Februar 2011

Alpa 11.50 – Sparkman & Stephen Design

Nach über 4 Jahren „Leben an Bord der Aura“ möchten wir nun wieder festen Boden unter die Füsse bekommen. Segelyacht Aura soll verkauft werden.

Verhandlungsbasis ist EURO 38.500,-

Die Segelyacht liegt auf Mallorca und kann dort jederzeit besichtigt werden.

Infos zur Yacht:

Alpa 11.50, Italien, Sparkman & Stephen

  • Länge über alles: 11,56 m
  • Breite: 3,25
  • Tiefgang: 1,80
  • Verdrängung: 6t
  • Takelung: Slup
  • Motor: Volvo Penta 2040 (40PS, BJ98)
  • Segel neu in Feb. 2009
  • Refit Rumpf und Teak an Deck: Winter 2004/2005
  • Dingi neu in Herbst 2008
  • Pantry mit neuem Gasofen – etc..

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Die Yacht befindet sich in einem sehr gutem Zustand und ist top-gepflegt.

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Kontakt unter: sy_aura@yahoo.de

Mobile: +34 634 472 146

Verfasst von: Wolfgang | 22. Dezember 2010

Gruss an alle!

Wir wünschen euch allen frohe Weihnachten und ein super Neues Jahr!

Verfasst von: Wolfgang | 20. Februar 2010

Charterwechsel am Freitag

Windstärke 8, auflandiger Wind, brechende Seen, kein Schiff auf dem Wasser. Wer läuft bei dem Wetter auch aus?! Hafentag in Can Pastilla (Palma de Mallorca), wo die Wellen über die Mole spritzen und der Wind in den Riggs heult. Doch weit draußen segelt einer, jemand der es gewagt hat und bei dem Wetter auf See ist. Na, hoffentlich geht alles gut. Die Yacht kommt näher. Ein kleines Schiff ist das, vielleicht 36 Fuß lang, fünf Mann an Deck müssen ordentlich kämpfen. Wie das schaukelt und spritzt, mit denen möchte jetzt niemand tauschen. Ungläubiges, beinahe vorwurfsvolles Staunen an Land. Das Boot nähert sich dem Hafen, gleich haben sie es geschafft, doch sie bergen nicht die Segel. Sie scheinen die Lage zu sondieren und laufen an der Hafeneinfahrt vorbei – zwei, drei Mal. Sie fahren ein zweifach gerefftes Groß und die Rollfock ist auf Handtuchgröße eingerollt. Drei Mann sitzen – unter Dauerbeschuss der Gischt – auf der Deckskante, Luvgewicht gegen Krängung. Ihr Schiff haben sie im Griff, das muss man ihnen lassen. Ob die einen Motorschaden haben und die Maschine nicht starten können? Um Gottes Willen, bei dem Sturm! Tatsächlich, jetzt laufen sie auf die Hafeneinfahrt zu. Warum bergen die nicht wenigstens ein Segel? Mit auflandigen Wind kämen sie doch auch unter Fock gut in den Hafen. Die Wellen werden hier unter Land steiler, jedes Mal wenn das Heck angehoben wird, hat der Rudergänger alle Hände voll zu tun, damit das Schiff nicht aus dem Ruder läuft und querschlägt. Er schafft das, er kriegt sein Boot durch die enge Einfahrt, wo die Wellen am steilsten sind. Full Speed rauscht er da durch, atemberaubend! Nun ist er im glatten Hafenwasser. Der stürmische Wind weht noch immer von achtern, beinahe zehn Knoten schnell ist der kleine Kahn. Zack, da dreht er auf engstem Raum sein Schiff in den Wind; Wende, Fock rüber, sofort stark abfallen. Perfekt! So hat er die Fahrt aus dem Schiff geholt – und kein Kommando war zu hören. Immer noch sind alle Segel oben und jetzt läuft er in das schmale Hafenbecken. Wo will der hin, wie kommt er da wieder raus, da ist überhaupt kein Platz frei, oder? Doch ganz hinten. Schon wieder macht das Schiff zügig Fahrt, da fällt zwanzig Meter vor der Box das Groß – zwei Mann am Mast und wieder ohne Kommando. Auch die Fock rollt sich ein, scheinbar ganz von selbst. Mit drei Knoten schrägt von vorn laufen sie zum Liegeplatz – kein Wort zu hören. Auf jedem Seitendeck steht ein Mann mit einem Festmacher in der Hand, ein weiterer am Bug, zwei im Cockpit. Ein Schritt, die Festmacher sind angebracht und dichgeholt, das Schiff steht und vorne steigt ein Mann seelenruhig auf die Pier.  „Alles klar…, dann können wir ja unser Anleger-Bierchen trinken.“

Aufgebracht kommt ein Mitarbeiter der Charterbasis (die Segelyacht war gechartert) ans Boot. „Hey, was ist los? Maschinenschaden?! Warum seid ihr nicht an die Tankstelle gefahren?!“ Sein Basisleiter beruhigt ihn: „Es hatte die ganze Woche Wind.  Du kennst doch Wolfgang – nicht einen Tropfen Diesel werden die gebraucht haben.“

Wolfgang, der Charterskipper nickt grinsend: „Die wollten segeln, also sind wir gesegelt.“

Ihr wollt segeln? Vielleicht rund Mallorca? Mit einem Skipper? Info unter sy_aura@yahoo.de.

Verfasst von: Wolfgang | 17. Januar 2010

Am 31. Dezember 2008

haben wir den Artikel „Es geht auch im Winter“ geschrieben.  Wir lagen zu dieser Zeit in Griechenland, Insel Lefkas – komfortabel in der Marina. Und ja:

Es geht – auch im Winter!

Und wieder war/ist es SY Seraphina mit Skipper Lukas. Lukas ist mit seinem Stahldampfer seit dem Spätherbst 2009 unterwegs. Gestartet von Brindisi nahe der Straße von Otranto in der südlichen Adria hat er sich im Winter über Malta nach Sizilien, weiter nach Sardinien auf die Balearen durchgeschlagen. Gerade eben erreicht uns seine SMS, daß er in Mahon auf Menorca angekommen ist. Ein starkes Stück Seemannschaft – schließlich ist die Segelei im Winter eine echte Herausforderung und immer bei großen Dinstanzen mit einen Restrisiko verbunden. Die gute Nachricht der heilen Ankunft von Sardinien auf die Baleraren hat uns wirklich sehr gefreut!

Dem Grafen und seiner Gräfin wünschen wir im zweitgrößten Naturhafen der Welt eine gute Zeit – uns hat er sehr gut gefallen.

Verfasst von: Wolfgang | 2. Januar 2010

Das Mittelmeer im Winter

diesen Hafen braucht wohl keiner ansteuern

Bucht von Palma am 01.01.2010

Purobeach Can Pastilla

Die letzten 4 Winter haben wir ja auf dem Wasser verbracht. Mit Aura lagen wir dann über Monate in sicheren Häfen bzw. Marinas. Das war auch gut so, denn das Mittelmeer zeigt sich in dieser Jahreszeit manchmal brutal und beängstigend. Törns über längere Distanzen würde ich in dieser Jahreszeit nur unter allergrößter Vorsicht und ausschließlich Seglern mit weitreichenden Erfahrungen in Wetterkunde empfehlen. Wichtig ist auch, weit über das eigene Seegebiet hinaus die Verhältnisse und Wetterlagen zu kennen. Ein Tief, welches heute über Marokko steht, kann schon einen Tag später Einfluß über Wind und Welle im Ionischen Meer haben. Selbst, was gerade über dem Atlantik oder der Biskaya köchelt, sollte der Mittelmeer-Segler auf seiner Winterfahrt wissen. Ein Ziel sollte möglichst innerhalb von 48 Stunden erreichbar sein. Prognosen über diesen Zeitraum hinaus sind riskant. Von allerhöchster Wichtigkeit ist auch die Planung des Landfalls. Hier sollten für alle Eventualitäten Alternativen mit berücksichtigt werden. Es kann durchaus vorkommen, daß die komplette Luvseite einer Insel nicht angesteuert werden kann. Wehe dem, der bei Südsturm auf Legerwall mit einer Festlandküste steht. Und selbst wenn sich die Törndauer verdoppelt, lieber draußen bleiben, Seeraum behalten, den Kurs ändern! Größere Distanzen lieber bei vorausgesagter Flaute und unter Maschine beginnen, Wind kommt ohnehin. Immer Reserven haben, im Tank, im Stauraum, im Kopf. Wir hatten stets Glück, vielleicht, weil wir immer defensiv unterwegs waren. Mit der nötigen Demut, dem Respekt vor den Naturgewalten.

So sah es am 01.01.2010 vor unserer Haustüre in der Cala Estancia aus:

Verfasst von: Wolfgang | 23. Dezember 2009

Frohe Weihnachten und guten Rutsch!

Gut – diesmal machen wir es auch wieder am 24. Dezember. Diesmal. Denn in Spanien wird nämlich am 5./6. Januar das mit den Geschenken gefeiert.

Unabhängig davon: Seid alle gegrüßt, habt an allen Tagen des kommenden Jahres eine saugute Zeit und einfach Freude am Leben!

Verfasst von: Wolfgang | 20. Dezember 2009

Segelsaison 2010

In der vergangenen Saison habe ich (Wolfgang) Kojencharter-Törns auf Aura rund Mallorca, Menorca und Ibiza angeboten. Aura soll verkauft werden, was aber nicht heisst, daß ihr nicht mehr mit mir segeln könnt. In Zusammenarbeit mit einer ortsansässigen Charterfirma kann ich Törns auf Segelschiffen ab 36 bis 50 Fuss Länge anbieten – und das zu sensationellen Bedingungen.  Gerade auch für Kurzentschlossene, die spontan chartern wollen, können die Preise super günstig ausfallen. Fragt unverbindlich an!

Wie gehabt, bestimmt ihr den Törnverlauf. Gemütliches Buchteln, ein Gourmettörn, Honeymoon auf dem Wasser, sportliches Segeln, Manövertraining oder auch fundiertes, praxisorientiertes Lernen – oder einfach ein Mix aus allem. Come on sailing!

Verfasst von: Wolfgang | 7. Oktober 2009

Abschied

  • punta_salina
  • Punta de Salina
  • Es ist windstill. Gut so, denn ich bin alleine und das Ablegen ist einfach: Achterleinen einholen, Muring ins Wasser schmeissen und abtauchen lassen. Dann noch schnell längsseits an die Mole zum Volltanken. Routine. Selbst bei ungünstigen Verhältnissen beherrsche ich Aura auf See und bei Hafenmanövern ohne Probleme. Wir sind ein Team, Aura und ich… . Ich verlasse den Hafen von Can Pastilla, lasse Aura sich selbst steuern, während ich die Leinen aufschiesse, das Dingi auf dem Vordeck verzurre und die Fender einhole. Routine. Danach lasse ich Paxos aus der Vorschiffskabine, wo ich sie zuvor eingesperrt habe, damit sie nicht an der Tankmole nochmals auf Tour im Hafen geht und mich wie einen Blöden am Schiff stehen läßt. Auch das wäre Routine gewesen. Paxos hüpft aus dem Niedergang in die Plicht, macht ihren Rundumblick und geht dann auf ihren Platz ins Körbchen unter der Brücke am Niedergang. Routine. se_vendeeGenau auf den heutigen Tag ist sie seit 4 Jahren an Bord der Segelyacht Aura. Was für ein Zuhause für eine Katze, so ein Segelboot. Was für ein Zuhause, so ein Segelboot, für Ilonka, Wolfgang und Paxos. Ich setze Aura auf Kurs Cabo Blanco, um dann später an der Südküste von Mallorca Richtung Osten zu fahren, dann rund um Punta da Salina, um weiter Kurs Nordost bis zum Porto Colom zu segeln. Dann nehme ich mir ein altes Logbuch zur Hand und schaue nach, wo wir um diese Zeit vor einem, zwei, drei, vier Jahren waren. Jammerschade, daß Ilonka nicht an Bord sein kann. Sie muss arbeiten. Es ist meine letzte Fahrt auf Aura. In Porto Colom wird das Boot aus dem Wasser kommen, um dann bis auf Weiteres auf einem Stellplatz zu stehen – dort wartend: auf einen neuen Besitzer, wieder ins Wasser zu kommen… ; wer weiß wann? Erinnerungen sausen mir durch den Kopf. Ich sehe mich mit Ilonka auf unserer Jungfernfahrt mit Aura, auslaufend aus dem Porto San Vito in Grado, wo das Boot seinen Refit bekommen hat. Dann Venedig, Pula, die dalmatische Küste, Lefkas, Ios, Marmaris und und und. Die Bilder reißen ab, mir wird es wehmutig, die Rührung treibt mir Tränen in die Augen und für ein paar Minuten kann ich mich nicht halten – ich heule einen Sturzbach. Dann ist ´s wieder gut. Denn ein Glück – José, der Mann einer Kollegin von Ilonka hat über „Connections“ einen Landliegplatz für Aura ausfindig machen können, den wir uns leisten können. Für € 300,- wird das Schiff gekrant und dann per Tieflader dorthin gebracht.

    Aura geht an Land - für wie lange wohl?

    Aura geht an Land - für wie lange wohl?

    Sie wird in der Nähe von Porto Colom für monatliche € 150,- auf einem bewachten Platz stehen. Das ist genial, bei unserer mageren Bordkasse und wir können ruhig schlafen, ohne die Sorge, daß irgendein Idiot das Boot im Hafen demoliert oder die bald eintretenden Winterstürme ihr zu schaffen machen. Es ist kaum Wind und ich genieße die letzten 55 Meilen auf Aura. Am Wind wird mit Hilfe des Motors die Genua noch so angeströmt, daß sie mit dichtgeholten Schoten gerade noch gut steht. Mit 6 Knoten Fahrt zieht Backbord Seite die Küste Mallorcas an mir vorbei, auf Steuerbord die offene See, von der ich mir heute ein letztes Mal den Besuch von Delphinen wünsche. Freilich bleiben die aus – mit Recht, schliesslich verlasse ich die See und werde nunmehr wieder eine Landratte. Für eine solche sind Delphine keine Wegbegleiter mehr, denke ich mir. Noch bei Tageslicht erreiche ich den Hafen von Porto Colom und parke das Boot an den Schwimmsteg des komunalen Hafenteils. Auch hier kein Wind, also easy: Festmacher über die Poller geworfen, Muring mit dem Bootshaken geschnappt und sogleich römisch-katholisch fest, direkt vor dem Büro des Hafenmeisters. So steht ´s im Logbuch – der letzte Eintrag! Ich zische mein letztes Anlegerbierchen, gehe duschen und drehe eine Hafenrunde mit Paxos – auch das war Routine.

    Verfasst von: Wolfgang | 16. September 2009

    Unser „Malle-Blog“

    Für jene, die es auf der rechten Menüleiste noch nicht entdeckt haben: für unser „bürgerliches“ Leben, welches für wahr längst noch nicht bürgerlich ist, haben wir einen neuen Blog angelegt. Die Internetadresse lautet http://malleblog.wordpress.com

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